Musikalische Wochenschlussandacht: Ukrainische Bandura (Harfe)

Am 27. Juli 2024 spielt Margareta Storonianska in der musikalischen Wochenschlussandacht um 18 Uhr in der Dreifaltigkeitsskirche. Sie ist eine berühmte ukrainische Bandura Spielerin in der Musik und Folklore Szene und spielte schon auf manchen europäischen Bühnen. Sie gilt als Ausnahmetalent, was sie nicht zuletzt beim renommierten Lanciano-Wettbewerb in Italien eindrucksvoll unter Beweis stellte. Sie war die erste Banduristin überhaupt, die hier einen der prestigeträchtigen Preise gewann.

Margareta wurde 1997 in Lemberg, Ukraine, geboren. Ihre musikalische Reise begann relativ spät, im Alter von 12 Jahren. Als ihr herausragendes Talent erkannt wurde, wurde sie in eine Schule für musikalisch Begabte in ihrer Heimatstadt Lemberg aufgenommen. Sie verfolgte ihren Weg zielstrebig und schon in jungen Jahren folgten Solo- und Kammermusikauftritte in der Ukraine, Polen, Deutschland, Italien, Kroatien, Ungarn, Luxemburg und der Schweiz. Im Alter von 16 Jahren debütierte sie bei den Lemberger Philharmonikern, im nächsten Jahr wurde sie in die Musikakademie aufgenommen. Im Alter von 19 Jahren spielte Margareta ihr Solokonzert an der Musikakademie in Rom. Es folgten renommierte Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben. Im Jahr 2022 trat Margareta als Solistin mit der Stettiner Philharmonie auf. Nicht nur solo, sondern auch mit ihrem Bandura-Trio feiert sie Erfolge auf verschiedenen Bühnen in der Ukraine und Europa.

Als erste Banduristin, die 2021 das Gaude-Polonia-Stipendium des polnischen Ministers für Kultur und Nationalerbe erhielt, war Margareta an der Musikakademie in Krakau in der Abteilung für Cembalo mit der Adaption und Neuordnung der Lautenmusik des Barock, der Renaissance und der Alten Musik in Zusammenarbeit mit der angesehenen Lautenspielerin und leitenden Lehrerin der Akademie Anna Viktoria Swoboda.

Margaretas Leidenschaft für klassische Musik wird in ihren Auftritten deutlich: Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise und präsentiert die Bandura so vielseitig, als wäre sie in jeder Stilrichtung zu Hause. Eine besondere Vorliebe gilt der Barockmusik. Sie ist nicht nur Teil ihres erstaunlichen Repertoires, sondern auch Gegenstand ihrer Dissertation, an der Margareta derzeit arbeitet.

Als Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, Stipendiatin, Musikwissenschaftlerin und Barockinterpretin bricht Margareta Storonianska mit bestehenden Klischees über die Bandura, die bisher vor allem als Begleitinstrument für ukrainische Volkslieder galt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses wunderschöne Instrument auch abseits der Folklore zu präsentieren und inspiriert nun ein Publikum, Bandura in der Welt der klassischen Musik zu entdecken.


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